Von A - Z
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© 2015

 

Offener Mahlgang

 

Steinhebewerk (Lichteree)
auf dem Absackboden

 

 


 

Weitere Bilder zur Mühlentechnik
in der
Bildergalerie


 

 

 

 

 

Begriffserklärungen

Bremse
(Pass)
 
Die Bremse der Mühlenflügel kann von der Galerie aus über einen Bremsstock (Passbaum) und den Bremsbalken manuell betätigt werden. Sie fasst mit einem Eisenband kreisförmig um das Kammrad. 
Bunkler Der Bunkler -als Korbrad ausgebildet- hat einen Durchmesser von 1,40 m und besitzt 35 Speichen. Er befindet sich am oberen Ende der Königswelle. 
Kammrad  Das Kammrad hat einen Durchmesser von 2,70 m und ist bestückt mit 72 Holzzähnen aus nachgiebiger Weißbuche. Es befindet sich in der Mühlenhaube, ist fest mit der Flügelwelle verbunden und überträgt die Drehbewegung der Flügel über den Bunkler auf die Königswelle
Katzenstein  Der Katzenstein besteht aus ölhaltigem belgischen Schiefer. In ihm lagert die Flügelwelle am Rande der Mühlenhaube. 
Königswelle  Die Königswelle ist ca. 8,00 m lang und ca. 1,5 t schwer. Sie überträgt die Drehbewegung der Mühlenflügel von der Kappe bis zum Stirnrad auf dem Steinboden. 
Mahlgang  Der Mahlgang befindet sich auf dem Steinboden und ist das eigentliche Mahlgerät einer Mühle. Zwischen dem oberen "Läuferstein" und dem fest im Boden liegenden "Bodenstein" wird das Mahlgut zerrieben. 
Mühlenhaube
(Mühlenkappe)
 
Die Mühlenhaube hat die Form eines umgekehrten Bootsrumpfes, wiegt einschließlich der Flügel ca. 20 t und lagert auf 24 Doppelrollen. 
Steinkran
(Galgen)
 
Mit Hilfe des Steinkrans und seiner Metallarme kann man den Läuferstein aus dem Mahlgang herausheben, um ihn zu schärfen 
Stirnrad  Das Stirnrad hat einen Durchmesser von 3,70 m, besitzt 168 Holzzähne aus Weißbuche und befindet sich am unteren Ende der Königswelle. Es gibt die Drehbewegung über ein eisernes Zahnrad an die Spindel des Mahlganges ab. 


Auswechseln eines
Mühlsteins mit dem
Steinkran

Schärfen eines
Mühlsteins


Das Müllerleben hat Gott gegeben.
Wer das bedacht, hat´s weit gebracht, doch das Steineschärfen und das Mahlen bei Nacht
hat der Teufel erdacht.


Umsetzung der Kraft vom
Stirnrad (re.)auf die
Mahlgangspindel